Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und FreundInnen der Freien Schule SPATZ!

Es ist uns eine große Ehre, Sie und Euch hier bei unserem Festakt zum 15. Jubiläum unserer Schule begrüßen zu dürfen.

 

Ich möchte mich zunächst ganz herzlich bei dir, Wolfgang Eberhard für deine Gastfreundschaft bedanken, ich freue mich sehr, dass wir hier feiern können, denn für mich schließt sich heute ein Kreis.

- Vor 30 Jahren gestattetest du, - Achim Fliedner als Kulturamtsleiter mir in diesem Haus mit einer Gruppe von Kindern zu arbeiten. Auch dafür meinen herzlichen Dank! Von hier aus zogen wir in die Schlossergasse um, und Anfang der 80- ger Jahre fanden wir endlich unser Schneckenhaus in der Friedrichstr. 63, wo sich nach wie vor die Kindertagesstätte befindet.

Vielleicht wundern Sie sich, dass heute kaum Kinder und Jugendliche anwesend sind. Nach reiflichen Überlegungen bezüglich der unterschiedlichen Bedürfnisse der großen und kleinen SPATZEn sind wir im Frühjahr zu dem Entschluss gekommen, unser Jubiläum mehrfach zu feiern: Unser Sommerfest mit allen Kindern und Jugendlichen fand rund um den SPATZ an dem einzigen Tag, an dem es in besagter Woche im Juli nicht regnete mit großartiger Musik, vielen Spielen und unseren Feuerspuckern mit über 200 Gästen aus vielen Nationen statt.

Es ist nicht einfach, unsere Schule in angemessener Kürze zu beschreiben. Lassen Sie mich dennoch den Versuch wagen, Ihnen ein Bild von unserer Schule in ihrer Gewordenheit zu skizzieren, in der 24 Kinder und Jugendliche, - - übrigens seit 4 Jahren ausschließlich Jungen, in altersgemischten Gruppen von Klasse 1 – 9

 

Spielen,

Pläne schmieden,

Arbeiten

Techniken entwickeln

und jede Menge Zeit zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit haben.

 

- Die Geschichte unserer Schule lässt sich als eine Geschichte des Widerstands und der Überwindung vieler Widrigkeiten und Hindernisse beschreiben.

- Des Widerstands gegen eine in den 80ger Jahren noch verkrustete Bildungsbürokratie, in der ganzheitliches Lernen kaum möglich war.

Also setzten wir - Eltern, LehrerInnen und Erzieherinnen uns in Bewegung und gründeten Anfang der 80 - ger Jahre das Schneckenhaus, eine Freie Alternativschule mit einer Kindertagesstätte. Die Schule mussten wir nach 10jähriger Arbeit in illegalem Status schließen.

Der damalige Kultusminister Mayer Vorfelder genehmigte unser Schulkonzept trotz eines jahrelangen zähen Verhandlungsmaratons nicht. Damals existierten gerade mal 8 Freie Schulen in Berlin, Bochum, Frankfurt, Freiburg, Bremen und Offenburg mit illegalem Status.

1988 gründeten wir gemeinsam mit Gleichgesinnten auf Schloss Ortenberg den Bundesverband der Freien Alternativschulen – auch, um als Nebenkläger auftreten zu können. Eine von der Freien Schule Kreuzberg eingereichte Klage beim Bundesverfassungsgericht machte nach 10 –jähriger Wartezeit den Weg für eine Demokratisierung des Artikels 7 des GG frei. Eine der Klägerinnen, - meine Freundin Adelheid Sieglin - ist heute hier um mit uns zu feiern.

Endlich wurde der Artikel, in dem das Recht der Eltern auf eine freie Schulwahl festgeschrieben steht, aus der Weimarer Zeit in die Neuzeit übertragen. Dies war die Grundlage für die Gründung und Genehmigung weiterer Freier Alternativschulen, von denen es heute in der ganzen Republik an die 100 gibt.

Nach der zwangsweisen Schließung der Freien Schule Schneckenhaus entschlossen wir uns - ein sozusagen „flinkeres“ Leittier suchen und so gründeten wir Anfang der 90 ger Jahre die Freie Schule SPATZ.

1995 begannen wir nach erneuten zähen Verhandlungen mit dem Kultusministerium, bei denen die Unterstützung unseres verstorbenen Freundes Manfred Borchert von unschätzbarem Wert war.

 

- Der SPATZ ist eine reformpädagogische Ganztagsschule, genauer - eine Schule mit teilstationärer Betreuung am Nachmittag - in der junge und erwachsene Menschen die Zusammenhänge des Lebens in all ihrer Vielschichtigkeit und in all ihren Widersprüchlichkeiten täglich aufs Neue erkunden. Hier werden nachhaltige, das heißt verlässliche Beziehungen geknüpft. Dies scheint uns eine Grundvorausvoraussetzung für das Lernen aller Beteiligten zu sein. Hier ist ein Gebraucht werden täglich erlebbar. Die Erwachsenen benötigen dazu eine wache Beobachtungsgabe im Sinne Elsa Gindler’s: - „Lebendig und wach sein, in Finger- und Zehenspitzen genauso wie im Herzen und im Verstand, aus ganzer Seele wach sein und bereit zu reagieren.“ - Denn zunächst müssen sie Vertrauen gewinnen: - Das Vertrauen von Kindern und Jugendlichen, die in ihrer Biografie bereits schmerzliche Brüche in Beziehungen erlebt haben. Und die oft seelische und - oder körperliche Verletzungen erfahren haben.

Unserer Erfahrung nach wird ein Kind erst dann, wenn es spürt, dass es willkommen ist und in seiner Individualität ernst genommen wird, allmählich vertrauensvolle Beziehungen zu - zunächst fremden Erwachsenen zulassen können.

Auf dem Weg hin zu einem respektvollen Miteinander und dem Akzeptieren der gemeinsam aufgestellten Regeln gibt es täglich Konflikte, die wir immer wieder als Chance des sozialen Lernens begreifen, die wir gemeinsam austragen - und dabei meistens auch Lösungen finden.

 

- Der SPATZ ist ein Lebens –und Erfahrungsraum, der geprägt ist durch immer wiederkehrende Rituale, die Sicherheit geben,- durch einen rhythmisierten Alltag und durch Vereinbarungen, die wir zu Beginn eines Schuljahres immer wieder neu treffen. - So gibt es Dienste, welche die Kinder und Jugendlichen für die Allgemeinheit übernehmen lernen.

Auch sind die Kinder und Jugendlichen sowohl an der Gestaltung ihres Tagesablaufs, ihrer Freizeitaufenthalte als auch an der Renovierung und der Gestaltung der Räumlichkeiten und des Außengeländes mit beteiligt.

 

- Und - der SPATZ ist ein Lebens- und Erfahrungsraum, der fehlt, wenn Ferien sind. So bieten wir in den Ferien ein- oder mehrtägige Freizeitangebote an, in denen die Kinder und Jugendlichen Gelegenheit haben, die Welt in ihrer Gewordenheit gründlich zu erforschen und Zusammenhänge zu begreifen.

 

- Der SPATZ ist eine Schule in Bewegung. Das ganze Jahr über spielen und bauen die Kinder der Grundstufe dienstags auf dem Abenteuerspielplatz in Gengenbach, - die Jugendlichen der Mittelstufe begeben sich 1 mal wöchentlich in der Weltwerkstatt auf Erkundungstour und - ab Klasse 7 lernen sich die Jugendlichen 2 mal im Schuljahr in einem einwöchigen Praktikum in der Berufswelt zu orientieren.

In der 8. Jahrgangsstufe machen die Jugendlichen zu Beginn des Schuljahres während eines 4- tägigen Aufenthalts im Elsass ihre Projektprüfung.

Die Abschlussfahrten der 9.Klasse führten uns in den vergangenen Jahren wiederholt nach Italien an den Comer See oder in unsere Partnerstadt Pietra Ligure. Da die Jugendlichen nach der Abschlussprüfung genügend Zeit hatten sich Grundkenntnisse der italienischen Sprache anzueignen, sind sie es, die sich trauen müssen, in der Fremde auf Fremde(s) zuzugehen und den Einkauf in der panetteria und im supermerkato zu erledigen. - Verhungert ist dabei bislang keiner, auch wenn das Geschrei vor dem Einkauf anfänglich meist groß war: „Das kann ich nicht, ich trau mich nicht! Geh doch miit!“

 

- Der SPATZ ist von Anfang an ein Forschungslabor, in dem wir die Ästhetik des Lernens erforschen.

Ästhetik begreifen wir als die Summe der Wahrnehmungen des Individuums.

Jeder Mensch sollte lernen, dass er sich auf seine Wahrnehmung und seine eigenen Sinne und Fähigkeiten verlassen kann, wenn er diese schult. Unter dieser Maßgabe bedeutet Lernen für uns, den Prozess des Lernens einzugehen, ihn immer wieder zu vergegenwärtigen und zu begreifen,- dass im Leben tatsächlich alles mit allem verbunden ist.

Exemplarisch vorgeführt hat uns dies Peter Weiss in seinem Roman „Die Ästhetik des Widerstands“. Hier erzählt und beschreibt er wie beispielsweise die Betrachtung des Pergamonaltars, die Capriccios von Goya und die Arbeiten des Psychologen Max Hodann in einer Linie erzählt und vernetzt werden können um dem Faschismus Widerstand entgegen zu setzen.

 

Doch nun zurück zu unserer Arbeit:

Ohne die Lernerfahrungen, die wir im Schneckenhaus gemacht haben, wäre unsere Arbeit im SPATZ für mich nicht denkbar, es fehlte mir das reformpädagogische Werkzeug zum Arbeiten. Jahrelang erlebten wir, wie Kinder ab dem 2. Lebensjahr ihre Lernprozesse in einer von uns vorbereiteten Umgebung ganzheitlich, das heißt mit Kopf, Herz und Hand individuell gestalteten, welche vermeintlichen Umwege sie dabei gehen, wie sie voneinander in altersgemischten Gruppen lernten. - Wie unterschiedlich sich z.B. Jungen und Mädchen die Schrift und das Lesen aneignen. - Die Fragen eines Kindes zu hören - anstatt es mit vermeintlich wichtigem Wissen zu beladen.

Die Erkenntnisse, die wir in den vergangenen Jahren von Hirn- und Lernforschern wie Manfred Spitzer, Joachim Bauer, Gerald Hüther, Jesper Juul und vielen anderen nachlesen können, lieferten nachträglich die Beweise, dass Kinder und Jugendliche ihre Lernprozesse individuell gestalten.

Und wenn ich vom Lernen als notwendig eigenständige Tätigkeit spreche, dann spreche ich auch von den unendlich vielen Facetten des Verweigerns von Lernen, die wir immer aufs Neue zu ergründen versuchen. - Und immer wieder zeigt sich, dass auffälliges Verhalten für den, der es ausübt, Sinn macht.

Wir haben im SPATZ den Humor als wichtige Eigenschaft eines Menschen schätzen gelernt. - Humorlose Menschen scheitern im SPATZ. Wer es vermag, seinen Humor immer wieder als Waffe in vermeintlich aussichtslosen Situationen einzusetzen - kappt die Spitzen bei Konflikten und bringt das Zusammenleben erneut zum Schwingen. Und wir erleben, dass Jugendliche diesen Humor liebend gerne spielerisch erlernen. Dies ist uns im SPATZ ein wichtiges Anliegen, denn so schärfen die Jugendlichen ihre sprachlichen Ausdrucksfähigkeiten. Wolf Haug beschreibt diese Handlungsweise als „umwerfendes Einverständnis“ anhand Jaroslav Hasek’s Roman „ Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“. Und er bescheinigte uns, dass wir eben diese Handlungsweise beherzt einzusetzen verstehen:

So kam es vor, dass ein von mir aus Notwehr vorgeschlagenes Kampftrinken an einem Montagmorgen die vom Wochenende noch völlig übermüdeten und ausgelaugten Jungs der 9. Klasse im Nachhinein in ungläubiges Staunen versetzte:

Um ihre vermeintliche Trinkfestigkeit unter Beweis zu stellen, schütteten sie in kürzester Zeit Unmengen von Wasser in sich hinein - bevor es ihnen endlich möglich war, Englisch zu lernen. - In meiner Vorbereitungen war dies so zunächst nicht vorgesehen!

 

- Im SPATZ schärfen wir kontinuierlich unser Profil als Werk –statt – Schule indem wir unsere Arbeit in unseren Schreib –Koch – und Technikwerkstätten organisieren. Wir arbeiten praxisnah mit unseren Kindern, die Wagenschein als „verschüttete Kinder“ bezeichnete. Verschüttet meint, dass das Neugierverhalten eines Kindes zunächst im Verborgenen liegt. Und so bewahrheitet sich Frigga Haug’s These, - dass zum Lernen notwendig das Verlernen gehört - täglich aufs Neue.

Kommt ein Kind neu in den SPATZ, so hat es üblicherweise ein völlig negatives Selbstbild, bei jugendlichen Quereinsteigern scheint dies bereits zementiert zu sein: –„Ich bin ein Looser, ein Opfer“.

Beide Begriffe sind übrigens die am häufigsten gebrauchten Schimpfwörter.

Um dieses Selbstbild verändern zu können, muss der Jugendliche viele gelingende Arbeitsprozesse erleben, schafft Werkstücke aus unterschiedlichsten Materialien, und er lernt, diese zu Ende zu bringen.

Vor 2 Jahren bauten die Jungs der 8/9. Klasse in der Kunstschlosserei von Oskar Kopf in Friesenheim unter Anleitung der Bildhauerin Ilse Teipelke eine große Entärgerungsmaschine aus Metall.

Die leuchtenden Augen der Jungs beim Aufhängen der Skulptur im SPATZ sprachen Bände…

Und so scheint uns das wichtigste Moment der Freiheit im SPATZ zu sein, dass die Kinder und Jugendlichen ihre je eigenen Ausdrucksformen schärfen um so ihre Gefühle und Bedürfnisse ausdrücken zu lernen. Indem sie ihre Kulturfähigkeiten zur Entfaltung bringen und ihr Können in Ton, in Holz und in Metall sichtbar werden lassen - nehmen sie an der konstruktiven Gestaltung ihrer Welt teil.

 

- Der SPATZ kann als soziale Plastik im Beuys’schen Sinne begriffen werden, in der Energien ausgetauscht werden können: Negative Energie in Form von Angst, Wut, Sich Verlassen fühlen, Nicht gebraucht werden und Frustration kann transformiert werden in ein Sich geborgen fühlen, Wachsen, im Sinne von: “Werde der du bist“ - Dies gilt für alle Menschen im SPATZ, für die jungen ebenso wie die erwachsenen.

Dahinter verbergen sich 10000 de von Arbeitsschritten, die der Jugendliche in wacher Begleitung und Anleitung seitens anderer Jugendlicher oder Erwachsener zu gehen hat:

Um aus einer gefühlten Opferrolle herauszukommen - bedarf es vieler gelingender Arbeitsschritte, in denen mensch erfährt, dass er oder sie in der Lage ist, diese zu bewältigen. An entscheidenden Schnittstellen, an denen der Lernende aufzugeben droht, - möglicherweise, da er instinktiv spürt, dass er an eben dieser Schnittstelle steht, an der es ab sofort heißt, Verantwortung für sein weiteres Handeln zu übernehmen, gilt es, als Erwachsener die Hand zu reichen, für den Lernenden da zu sein, damit dieser die Hürde wirklich nehmen kann.

Über 100 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Nationen haben unsere Schule inzwischen besucht und mit ihrer Individualität bereichert. Einige Kinder schafften den Übergang in eine Regelschule, andere wechselten in gemeinsamer Absprache mit den MitarbeiterInnen des KSD und den Eltern ein Kinderheim und besuchten dort die Heimschule.

32 Jugendliche, das sind alle, die zur Prüfung zugelassen waren, haben bei uns ihren Hauptschulabschluss gemacht. Alle hatten - auch Dank der unendlichen Geduld von Herrn Eisenmann und Herrn Martin von der Agentur für Arbeit - - anschließend einen Ausbildungsplatz, einen Platz in einer Berufsbildenden Schule oder im BEJ. Dank des Einsatzes von Herrn Stuber, der in Kooperation mit der IHK eine zeitlang unsere Jugendlichen begleitete, erhielt ein Jugendlicher eine Lehrstelle bei der Firma Herrenknecht.

 

- Viele ehemalige SPATZen besuchen uns immer wieder und berichten von ihren Lebenszusammenhängen, ihren glückenden und auch weniger glückenden Lebenswirklichkeiten. Die allermeisten haben ihre Ausbildung gemeistert und führen inzwischen ein selbständiges Leben.

 

Heute Abend liegt der Schwerpunkt auf der Nachhaltigkeit, die wir uns für unsere weitere Arbeit mit den Jugendlichen und Ihnen wünschen:

„Nachhaltigkeit“, so definierte Joachim Heinrich Campe, der Lehrer von Alexander von Humboldt bereits im Jahre 1809: „ ist das, woran man sich hält, wenn alles nicht mehr hält.“

Wir wissen, dass sich die Ausbildungssituation einerseits erfreulicherweise entschärft hat und dass in Handwerk und Industrie händeringend nach Auszubildenden gesucht wird.

Uns ist bewusst, dass wir in der Ortenau ein gewachsenes System von Maßnahmen haben, das Jugendlichen bereits heute viele Chancen bietet.

Wir erleben jedoch auch, dass der Übergang von der Schule ins Berufsleben für einige SPATZEN nicht einfach war - und wir wünschen uns dabei weiterhin Ihre Hilfestellung.

 

- Gerade für Jugendliche aus beschädigten Familien, in denen der Generationenvertrag oft auf den Kopf gestellt ist und die Jugendlichen somit auf sich alleine gestellt sind, ist eine verlässliche Begleitung unabdingbar.

Anfang Oktober haben wir erfreulicherweise eine Kooperation mit der Jugendberufshilfe vereinbart: Ein Mitarbeiter der Jugendberufshilfe wird ab sofort unsere Jungen ab der 8. Klasse bei ihrer Orientierung in der Berufswelt begleiten und sie gemeinsam mit uns auf eine Ausbildung vorbereiten. Dass dies möglich wurde, verdanken wir den Mitarbeitern der JBH sowie Herrn Noltenhans von der Agentur für Arbeit, denen ich unseren herzlichen Dank aussprechen möchte.

Wir bitten Sie weiterhin, - mit uns, wenn nötig, individuelle Fördermaßnahmen zu schaffen, sodass der Übergang allen Jugendlichen gelingt und keiner auf der Strecke bleibt.

Ich danke an dieser Stelle allen, die unsere Arbeit in den letzten 15 Jahren in vielfältigen Kooperationen unterstützt haben. Ich danke meinem Team und da spreche ich jeden Einzeln an, für seine/ihre Arbeit, für die Bereitschaft, weiterhin zu lernen, und auch in vermeintlich ausweglosen Situationen gemeinsam Lösungen zu finden.

Ich bitte dich, Gottfried Böhler, unserem sehr geschätzten - im Oktober aus dem Amt scheidenden Schulamtsdirektor Peschke unseren herzlichen Dank für die jahrelange konstruktive Zusammenarbeit zu übermitteln.

Ich wünsche uns für die Zukunft, dass wir die finanziellen Mittel und die Zeit finden, unsere Forschungsergebnisse festzuhalten um sie der Allgemeinheit zur Verfügung stellen zu können.

 

- Des Weiteren planen einen baldigen Austausch mit ReformpädagogInnen von der Arbeitsgemeinschaft „Blick über den Zaun“ um unsere Arbeit gemeinsam reflektieren zu können. - - - Und wir alle wünschen uns, dass wir bald wieder Mädchen in unserer Schule aufnehmen können, damit die Jungen- lauter Prinzen ohne Königreich in der Prinz – Eugenstr 4 – ihre Beziehungsfähigkeit im Lebensraum SPATZ noch besser erproben können.

Ich wünsche uns allen einen spannenden Abend, anregende Gespräche und hoffe, dass wir weitere Bündnisse im Sinne der Nachhaltigkeit der Arbeit mit und für unsere Jugendlichen schließen werden.

 

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Jutta Kraus, 15.10.2010